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Die Zelt- und Kanuwoche der BF-Unterstufenklassen

Sehr aktiv verbrachten 18 Schüler der Unterstufenklassen der Berufsfachschule, BF18F und BF18H, die Woche vom 20.05. bis zum 24.05. im altehrwürdigen Kloster Corvey bei Höxter inmitten des schönen Weserberglands. Zelten, Grillen, Kegeln, Bogenschießen, die Konstruktion eines Floßes im Team und Kanufahren auf einem nahegelegenen Baggersee und der Weser standen auf dem Programm. Möglich gemacht wurde diese Fahrt unter anderem durch Mittel des Leistungspakets „Bildung und Teilhabe“ (BuT).

Der erste Tag

Am Montagmorgen ging es in Begleitung von Herrn Bestian, Herrn Schulte, Frau Neuendorf und Frau Grieger mit der deutschen Bahn in Richtung Ostwestfalen. Noch am selben Tag waren die Zelte inmitten des UNO-Weltkulturerbes Kloster Corvey aufgebaut und – immer die drohenden Unwetterwarnungen im Blick – der Weg zu dem nahegelegenen Baggersee zurückgelegt.

Dort erfolgte eine Einweisung in die Kunst des Kanufahrens. Insbesondere die Steuermänner der Kanus mussten das Kurshalten mitunter mühsam lernen. Nach einigen Kanurunden auf dem Baggersee (bei lediglich einer Havarie) wurden die Boote über Land zur Weser getragen und sportliche fünf Kilometer stromabwärts zu dem am Weserufer gelegenen Kloster Corvey gepaddelt. Einige der Kanufahrer wurden dabei bereits von einem Unwetter eingeholt, meisterten die Herausforderung aber wie echte „Walterianer“.

Abends dann wurde in einem Gemeinschaftsraum gemeinsam gekocht und gespeist, um dann später das nahe gelegene Höxter zu besichtigen.

Das Unwetter am Dienstag

Am Dienstag mussten Walters Berufsfachschüler auf Grund des starken Regens eine Zwangspause einlegen, die zum Besuch einer nahegelegenen Bowlingbahn genutzt wurde. Dort hatten die Schüler viel Freude bei einem Bowlingwettbewerb und konnten sich ausgiebig dem Billardspiel widmen. In den Gruppenzelten im Kloster wurden flugs kleine Öfen installiert, die die Berufsfachschüler selbstständig versorgten und so für warme und behagliche Temperaturen sorgten.

Bogenschießen und Floßbau am Mittwoch

Der Mittwoch begann nach dem Frühstück auf dem „Schießstand“ im Kanuschuppen der Klosteranlage. Konzentration war gefragt, um mit Pfeil und Sportbogen die Zielscheibe zu treffen. Mit ehrgeiziger Begeisterung wurden die Bögen gespannt und in einem Schießwettbewerb Punkte gesammelt.

Nachmittags wurden als gruppendynamische Teambuildingmaßnahme am Baggersee in kleinen Teams Flöße gebaut. Hierzu war das Treffen von Absprachen, die Verteilung einzelner Aufgaben auf Einzelne und sauberes Arbeiten notwendig, da die Flöße ja letztendlich auch zum Einsatz kommen sollten. Nach ein bis zwei Stunden intensiver Diskussions- und Konstruktionszeit wurden sämtliche Flöße für tauglich befunden und nach Namensgebung und Schiffstaufe zu Wasser gelassen. Mit den selbst konstruierten Flößen legten die Schüler dann begeistert einige Kilometer auf dem Baggersee zurück.

Ein entspannter Donnerstag am Strand
Am Donnerstag zeigte sich der ostwestfälische Wettergott überaus gnädig und bescherte den „Walterianern“ einen wohlverdienten sommerlichen letzten Tag, der sportlich am Strand des Baggersees verbracht wurde. Jetzt konnte – je nach Laune – geschwommen, Fußball oder Karten gespielt und auch Kanu gefahren werden. Nach dem regnerischen Dienstag waren die Berufsfachschüler von dem warmen Wetter sehr angetan und nutzten begeistert die freie Zeit am See, um ihrer bevorzugten Freizeitbeschäftigung nachzukommen. Der Schüler Abdul wertete abschließend: „Das ist Endstufe!“

Am letzten Abend wurde dann im Hof der alten Klosteranlage ein gemütliches Abschiedsgrillen veranstaltet, bei dem gemeinsam Salat, Stockbrot, Fleisch und Würstchen zubereitet und verspeist wurden. Wie die ganze Woche über wurde äußerst kultursensibel auf die Bedürfnisse der fastenden muslimischen Schüler Rücksicht genommen: Selbstverständlich gab es ein Halal-Angebot, und auch die vorgeschriebenen Essenszeiten konnten eingehalten werden.

Nach einem letzten Frühstück marschierten die Schüler der Berufsfachschulklassen am Freitagvormittag erschöpft, aber zufrieden zum Bahnhof und fuhren zurück ins heimatliche Ruhrgebiet.

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