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Diebe treffen auf gestresste Spießer

Alle Deutschen tragen Lederhosen und alle Polen klauen - oder doch nicht? Kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Klischees und Vorurteilen zwischen Deutschland und Polen

... unter diesem Titel fand in Kooperation mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) an zwei Tagen im Februar ein Projekt mit der Klasse GY7T statt. Im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ bestand erstmalig die Möglichkeit der Kooperation zwischen Bochumer Schulen und Gaststudierenden aus ganz Europa. Diese Möglichkeit ergriffen wir und wurden dabei von der polnischen Promovendin Zuzanna Mizera, die während des Wintersemesters 2017/2018 ein Auslandssemester an der Ruhruniversität Bochum absolvierte, unterstützt.

Im Rahmen des Projektes wurden sowohl Vorurteile, die Deutsche gegenüber Polen, als auch die, die Polen gegenüber den Deutschen haben, vorgestellt und besprochen. Die Lernenden notierten zu Beginn des ersten Projekttages bekannte Vorurteile und Klischees und präsentierten diese. Im Anschluss stand eine Legende zur Entstehung Polens im Vordergrund, die von Frau Mizera präsentiert wurde. Die Schülerinnen und Schüler hörten die Urversion in polnischer Sprache und konnten dann die deutsche Fassung, die von Frau Mizera übersetzt wurde, lesen. Ausgehend von dem Symbol des Adlers, der in der Legende zentral ist, wurden die Lernenden zu einer virtuellen Reise in das Land Polen mitgenommen.

Der GY7T wurden dazu mittels einer multimedialen Präsentation imposante polnische Städte wie beispielsweise Breslau und Danzig gezeigt. Eingegangen wurde auch auf typisch polnisches Essen und Getränke sowie auf bekannte Persönlichkeiten polnischer Abstammung, wie beispielsweise Robert Lewandowski. Während einer Pause konnten die Schülerinnen und Schüler in den Genuss polnischen Essens kommen und die polnischen Pralinen „Michałki“ probieren. Die GY7T konnte auch ihre polnischen Sprechkompetenzen testen, indem Frau Mizera schwierige polnische Wörter mit vielen Konsonantenhäufungen vorsprach und sie diese nachsprechen mussten, was sich als gar nicht so einfach herausstellte, aber für einiges Gelächter sorgte.

Abschließend wurde ein Brückenschlag zum Beginn des Projektes geschlagen, indem die Vorurteile revidiert wurden. Hierbei wurde auch die Perspektive der Lernenden berücksichtigt, die sich insbesondere zu den Vorurteilen, die Polen gegenüber Deutschen haben, äußerten und ihre Sichtweisen kritisch hinterfragten.

Die Lernenden waren allesamt sehr begeistert und äußerten in einer abschließenden Feedbackrunde, dass ihnen die Durchführung des Projektes geholfen habe, bestehende Vorurteile und Klischees gegenüber anderen Nationen auf den Prüfstand zu stellen. Auch wurde ihr Interesse geweckt, an weiteren Projekten teilzunehmen, um den Gedanken des europäischen Austausches lebendig werden zu lassen und Toleranz und freundliches Miteinander im interkulturellen Kontext weiterauszubauen.

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