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Sprache durch Kunst

Schülerinnen und Schüler der Internationalen Klassen des WGBK nehmen an einem Projekt des Museum Folkwang und der Universität Duisburg-Essen teil

Das Projekt „Sprache durch Kunst“

Das Projekt „Sprache durch Kunst“ ist ein Kooperationsprojekt des Essener Museums Folkwang und dem Institut Deutsch als Zweit- und Fremdsprache (DaZ/DaF) der Universität Duisburg-Essen, welches das Ziel verfolgt, Schülerinnen und Schülern durch ein ganzheitliches, interkulturelles Angebot an schulischen und außerschulischen Lernorten an kulturelle Bildung heranzuführen und so sprachliche und soziale Kompetenzen zu fördern. Das Angebot wird über Projektmittel der RuhrFutur gGmbH – eine Bildungsinitiative der Stiftung Mercator – im Rahmen des Projekts „Wegbereiter – Bildungswege für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche bereiten“ finanziert. Der ganzheitliche Ansatz des Angebots bezieht sich dabei sowohl auf einen umfassenden Sprachbegriff, der künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten miteinschließt, als auch auf die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung ihrer Herkunftssprachen und -kulturen.

Der Besuch der Klassen IK81 und IK82 im Museum Folkwang

Die beiden Internationalen Klassen (IK81 und IK82) des Walter-Gropius-Berufskollegs besuchten in Begleitung von Frau Steinbrink, Frau Polat, Frau Neuendorf, Herrn Konermann, Frau Kellermann und Herrn Bestian an jeweils fünf Terminen im Mai das Museum Folkwang in Essen, um sich dort zunächst unter professioneller museumspädagogischer Anleitung intensiv theoretisch und sprachlich mit künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten auseinanderzusetzen.

So wurde zum Beispiel zunächst der Begriff der Abstraktion erläutert und anhand von Ausstellungsstücken des Museums reflektiert.

„Welche Farbe hat Kälte?“, war eine der assoziativen Eingangsfragen, die von der Museumspädagogin, Frau Sandfort, als Türöffner zum Begriff des Abstrakten genutzt wurde.  Dies führte zu weitergehenden Fragestellungen, wie z.B. der nach der malerischen Umsetzbarkeit des Unsichtbaren (wie malt man Elektrizität oder Wind?).

Nach einer theoretischen Annäherung an das jeweilige „Thema des Tages“ (z.B. der Begriff der Abstraktion) konnten sich die Schülerinnen und Schüler – viele mit Fluchtbiographien – selbst in der für sie zumeist noch ungewohnten Sprache der Kunst erproben: In den Werkräumen des Museums wurden von den Schülerinnen und Schülern an jedem Termin in praktischen künstlerischen Übungen verschiedene Kunstwerke hergestellt. Dazu wurden von museumspädagogischer Seite leitmotivische Sätze vorgegeben („Grün trägt Gelb“, „Blau kämpft mit Rot“, „Orange verlässt Lila“), die dann von den Schülerinnen und Schülern künstlerisch umgesetzt werden sollten.

Begeistert ließen die Schülerinnen und Schüler des Walter-Gropius-Berufskollegs ihrer Kreativität freien Lauf. Im Anschluss fand in den Werkräumen des Museums eine kleine Präsentation der Gemälde statt.

Die didaktische Einbettung des Projektes in den schulischen Unterricht

Begleitend wurde im vor- und nachbereitenden schulischen Unterricht ein Vokabelheft angelegt, um den im Museum neu erlernten Wortschatz festzuhalten und zu erweitern. Dabei wurden die immer noch frischen Begegnungen der Schülerinnen und Schüler mit künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten noch einmal intensiv reflektiert und Raum für daran sich anschließende Diskussionen gegeben. Die Schülerinnen und Schüler der Internationalen Klassen des Walter-Gropius-Berufskollegs zeigten sich durchweg sehr begeistert von dem Projekt in Essen.

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