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Mit Erasmus+ ins Praktikum nach Ungarn

Ein Bericht von Yannik Sch. aus der GA4:

Seit dem 26.05. absolviere ich mein Erasmus-Praktikum in Ungarn an der Rennstrecke "RabócsiRing" in der kleinen Stadt "Máriapócs". In dieser Zeit konnte ich bereits viele neue Erfahrungen sammeln und einen umfassenden Einblick in die Abläufe eines internationalen Motorsport-Marketing-Betriebs erhalten.

Zu meinen Aufgaben gehören verschiedene Tätigkeiten im Bereich der Marketingorganisation, Vorbereitung von Veranstaltungen und Erstellen von grafischen Medien für die Eventvorbereitung. Dabei unterstütze ich das Team bei alltäglichen Arbeiten und lerne die unterschiedlichen Bereiche der Vorbereitung kennen. Besonders interessant ist es für mich, die Abläufe hinter den Kulissen zu erleben und zu sehen, wie viel Planung, Arbeit und Kontakte notwendig sind, um genügend Werbematerial herzustellen.

Während meines Praktikums habe ich bereits viel Neues gelernt, das außerhalb der Gestaltung für einen Marketing-Betrieb wichtig sein können. Ich habe gelernt, selbstständiger zu arbeiten, Verantwortung für meine Aufgaben zu übernehmen und mich in einem internationalen Arbeitsumfeld zurechtzufinden. Außerdem konnte ich meine Englischkenntnisse im Alltag verbessern, da die Kommunikation häufig (und wenn überhaupt) auf Englisch stattfindet. Problematisch jedoch ist, dass die englische Sprache im östlichen Teil Ungarns nahezu kaum gesprochen wird und die deutsche Sprache der Englischen meist, wenn aber nur auf ein "Hallo" beschränkt, zuvorkommt.

Auch außerhalb der Arbeit sammle ich viele neue Eindrücke. Das Leben in Ungarn unterscheidet sich in einigen Bereichen von Deutschland, wodurch ich neue kulturelle Erfahrungen machen kann. Durch den Kontakt mit meiner Gastfamilie und den Menschen vor Ort lerne ich die ungarische Kultur und Lebensweise besser kennen. Es gibt viele Übereinstimmungen zwischen Deutschland und Ungarn, was z.B. das Pfand von Flaschen betrifft. Aber auch viele Unterschiede: die Autobahn ist auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung limitiert und auch nicht für jeden frei befahrbar.

Insgesamt gefällt mir das Praktikum bisher sehr gut. Besonders begeistert mich die Arbeit an einer Rennstrecke, da ich mich schon lange für Motorsport interessiere. Die KollegInnen sind freundlich und hilfsbereit, wodurch ich mich schnell eingelebt habe. Und auch an den Wochenenden darf ich kostenlos an den Events teilnehmen und genau das miterleben, für was ich im Voraus arbeite. Ich freue mich darauf, in den kommenden Wochen weitere Erfahrungen zu sammeln und noch mehr über die Abläufe im Motorsport-Marketing-Bereich zu lernen.

Fazit nach vier Wochen

Die erste Hälfte meines Praktikums war sehr lehrreich und interessant. Ich konnte sowohl beruflich als auch persönlich viele neue Erfahrungen sammeln. Für die verbleibenden vier Wochen wünsche ich mir, noch tiefere Einblicke in die Organisation und den Betrieb einer Rennstrecke zu erhalten und mein Wissen weiter auszubauen. Dank Erasmus+ konnte diese Erfahrungen machen!

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